ORF-Tribunal „Wahl ’10 – Meine Frage“ an Barbara Rosenkranz

Die Qual der Wahl am 25. April kommt immer näher und jedem verantwortungsbewussten Bürger wird es nicht behagen „Weiß“ zu wählen, weil damit automatisch dem amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer eine unberechtigte Unterstützung zukommt.

Gestern musste sich Barbara Rosenkranz dem ORF-Tribunal stellen und es war peinlich – nicht für Frau Rosenkranz – sondern für den manipulierenden ORF. Eindeutig zu erkennen waren die linksprogrammierten Fragen der „Jungwähler“, sodass die Kinder „altgscheit“ und unsympathisch wirkten. Was sie von Frau Rosenkranz wissen wollten, wurde ihnen von „linksoben“ reingedrückt, um es in der Sendung rauszupressen.

Obwohl Frau Rosenkranz für mein Empfinden zu wenig Charisma mitbringt, hat sie sich dennoch tadellos ins richtige – nicht ins rechte – Licht gerückt. Ihre Antworten waren zwar etwas parteikonform formuliert, aber sehr präzise, sodass ihr nachträglich nichts in den Mund gelegt werden kann. Sie reagierte, wie es von einer geübten Mutter zu erwarten ist, mit Toleranz, genau formulierten, privaten Grenzen und freundlicher Disziplin. Sie hat dem Brunnen vergiftenden ORF eine Lehre erteilt und bewiesen, dass sie mit einem auf Bösartigkeit gepressten Kindergarten umgehen kann. Alles Voraussetzungen, die eine Präsidentin Österreichs mitbringen muss.

Frau Rosenkranz hat einen Fehler – sie ist bei der falschen Partei – was nicht bedeutet, dass eine anderen Fraktion ein besseres Fundament bedeutete. Eher wünschte ich mir eine parteilose Frau Rosenkranz.

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5 Gedanken zu „ORF-Tribunal „Wahl ’10 – Meine Frage“ an Barbara Rosenkranz

  1. sassenach

    Der ORF und sein Moderator haben sich in Sachen Indiskretion mal wieder übertroffen. Frau Rosenkranz hat absolut Recht damit, wenn sich um die Differenzierung zwischen ihrem angestrebten politischen Amt und ihrer Familie, ihren Kindern und besonders deren Vornamen bittet.
    In Wikipedia und der gesamten Google-Suchmaschine findet man keine einzigen Eintrag zu den Namen der Eltern von unserem Bundeskanzler Faymann, von Heinz Fischers Familie hab ich bisher auch kaum etwas gehört oder gelesen – warum wird bei allen Politikern die Privatsphäre gewahrt, bei Frau Rosenkranz jedoch eine jede noch so dumme Anspielung 1000 x wiederholt? Und nebenbei, was ist so verwerflich daran, wenn man seine Kinder mit deutschsprachigen Namen benennt, oder besser germanischen Namen? Sind die Namen von vergangenen Päpsten, die mordeten und raubten in Österreich vertretbarer, wäre eine Namensgebung wie Lala, Anemone, Sweety, Elfe, Eimer, Adonis, Marx, Kritik, Hui, Miao, Adel, Basel, Tibet oder gar Rodel-Rodulfo (Quelle …. ) dem ORF und seinen Vasallen angenehmer?

    Sollte der ORF doch beim Gespräch mit Heinz Fischer versuchen Objektivität an den Tag zu legen, dann wird die bevorstehende englische Konversation sicherlich bereits im Vorfeld peinlich genau abgesprochen und von Fischer geübt werden können. In Deutschland gibt es einen Außenminister, der absolut kein Englisch spricht und es scheint niemanden zu stören – am wenigsten die Kanzlerin Merkel.

    Ganz schlimm fand ich die ewige Wiederholung zur offensichtlich widersprüchlichen Meinung der Frau Rosenkranz zu Kinderkrippen und Kindergärten:
    Aber niemand der Jung-Dumm-Fragensteller hatte einen Schimmer davon, dass es sich dabei um zwei völlig verschiedene Kinderbetreuungsstätten handelt. Kinderkrippen werden für Kinder zwischen 0 – 3 Jahren angeboten, Kindergärten für Kinder ab 3 – 6 Jahren. Sich gegen das eine auszusprechen (weil in dieser Zeit die Kinder noch viel zu klein sind um von der Mutter/Eltern getrennt zu sein) und das andere (mit der Voraussetzung der Freiwilligkeit der Eltern) zu befürworten ist für mich völlig legitim und keineswegs gegensätzlich.

    Dieses „Verhör“ des ORF mit seinen ausgesuchten und bereits im Vorfeld manipulierten Jung-Fragestellern war eine Peinlichkeit für sich – und da es sich um unseren öffentlich rechtlichen Fernsehsender handelt, sagt dieses Verhalten über die österreichische Politik mehr als 1000 Worte.

    Ich bin kein Freund der FPÖ, noch hege ich irgendwelche rechten Gesinnungen. Doch ich dachte bisher, dass gerade das Amt des Bundespräsidenten/in in erster Linie eine absolute Objektivität gegenüber allen im Land herrschenden Parteien obliegen würde. Deshalb ist es für mich einerlei, aus welcher Partei ein Kandidat kommt, so er sich ja um eine Stelle bewirbt, die „parteilos“ ist und sein sollte. Frau Rosenkranz ständig mit rechtsgerichteten Fragen zu bombardieren halte ich für eine Unglaublichkeit – wer torpediert Heinz Fischer mit den Lügen und den Betrügereien der Sozialisten – diese sind bei weitem nicht so lange her, wie die Verbrechen der Nationalsozialisten, doch allesamt waren ausnahmslos zu Lasten des eigenen Volkes gerichtet.

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  2. stimmtdas

    die fpö „wurde geteilt“ – haider abserviert da sonst diese partei heute vielleicht die stärkste in österreich wäre – immer noch werden politiker und wähler der fpö diffamiert und mit 70 jahre altem „geschichtsdreck“ beworfen – obwohl bestimmt nicht mehr blaue wähler als jeder anderen partei damit etwas zu tun hatten.
    es ist halt die beste art von eigenen HEUTIGEN vergehen und des totalen versagens der führenden leute abzulenken. politik wird nur mehr für das kapital und für einige hände voll dollar gemacht – das eigene volk ist der „bezahlidiot“
    ich wähle weder die fpö noch irgend welche anderen versager – da ich einmal pro EU gestimmt habe, diesen fehler bereue und leider nicht mehr ausmerzen kann.
    was den bundespräsidenten betrifft – mir ist total egal wer das wird – ich brauche keinen.

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  3. Adam Riese

    Höhere Mathematik:
    Wenn sagen wir, einmal grob und großzügig geschätzt jeder 2te Österreicher gegen den Vertrag von Lissabon ist und man versammelt 182 Österreicher in einem Kasperltheater am Wr. Ring. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle 182 für den Vertrag von Lissabon sind? 1 zu 2 hoch
    182 dass heißt ca 1 zu einer 4 mit 54 Nullen hinten dran. So groß ist die
    Chance, dass wir in einer Demokratie leben.

    Drum Rosenkranz ist der letzte winzige Rest von Demokratie in diesem
    Land. Sie war die 183te

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