Österreichs kleptokratische Verbrecherbande

bundesadleraustriaDie österreichische Bundesregierung hat, laut WIFO Studie, mit 12 Milliarden Euro 41.500 Arbeitsplätze gerettet. Wer sich darunter nicht wirklich etwas vorstellen kann, dem sei vorgerechnet, dass uns jeder gerettete Arbeitsplatz knapp über 289.000 Euro gekostet hat.

Der Stronach Magna Konzern kauft Opel und will von uns dafür 300 Millionen Euro Staatshilfe, um im Gegenzug 1.500 österreichische Arbeitsplätze zu erhalten. Wiederum helfen wir uns mit der Division, die uns begreifen lässt, dass jeder gerettete Opel-Arbeitsplatz 200.000 Euro kosten wird. Ex-SPÖ-Bundeskanzler Franz Vranitzky unterstützte natürlich in der ZiB2 am Freitag die Forderung des deutschen Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, dass die europäischen Länder für den Magna-Opel-Deal bluten sollen.

Allein die 100 reichsten Menschen in Österreich, mit ihrem Kapitalvermögen von ca. 95 Mrd. Euro, und die österreichische Staatsverschuldung (187,3 Mrd. Euro) fressen für die Zinszahlung jedem der ca. 4 Mio. Erwerbstätigen 1,50 EUR PRO Stunde vom Lohn.

Die deutschen Wirtschaftsflüchtlinge und gleichzeitig reichsten Österreicher (Porsche-Piech-Familie) erhalten für ihr in Österreich veranlagtes Kapital, bei 4%iger Verzinsung, ungefähr 700.000 Euro pro Stunde – das sind 21.000 Euro pro Minute. Sie müssen für diese Zinszahlungen nichts tun, sondern nur darauf warten.

Nun kann sich jeder  ausdenken wie vielen Familien, statt dem verbrecherischen Bankensponsoring in Milliardenhöhe, wie lange ein Einkommen gezahlt hätte werden können.

Ich wünsche allen in der österreichischen Kleptokratie einen schönen, erholsamen Sonntag.

Quellennachweise:


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3 Gedanken zu „Österreichs kleptokratische Verbrecherbande

  1. sassenach

    Dürfen wir unsere Phantasie jetzt selbst belasten, wenn wir uns vorstellen müssen, wie lange die Arbeitsplätze im Wert von Euro 289.000,– pro Mann/Nase erhalten werden müssen, um irgendwann davon einen Nutzen zu ziehen.

    Der Staat und somit der Steuerzahler sind die Geldgeber der Wirtschaft, die ihrerseits die horrenden Gewinne minimalst oder gleich mit „0 %“ versteuern dürfen. Es geht nicht um den Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern um die Geldverteilung an all jene, die zum Staatshaushalt ohnehin kaum bis nix beitragen müssen. Die Zeiten werden sich ändern, die Leute langsam aufwachen und die bucklige Obrigkeitshörigkeit vielleicht irgendwann vollkommen enden – weil WIR das Volk es sind die das Geld zu berappen haben, das unsere Politiker mit vollen Händen aus dem Fenster werfen, um das sich anschließend die Wirtschaft rauft, wie die Hunde um einen Fetzen Fleisch. Sie sollen an ihren Brocken ersticken!

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  2. Claudia

    Es ist wirklich unvorstellbar, was für ein Theater da rund um Magna und Opel inzwischen inszeniert wurde. Das schlimmste aber ist doch, dass wohl noch überhaupt niemand weiß oder sagen kann, wie das Stück ausgehen wird. Trotzdem kaufen wir weiter fleißig Tickets und schauen uns alles an, was den Darstellern so einfällt. Bin wirklich mal gespannt, wann die Bühne zusammenbricht.

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  3. Kurt

    Das ganze wird sicherlich nicht so positiv ausgehen, wie sich das so mancher vorgestellt hat, denn langsam kommen doch immer mehr dunkle Seiten ans Licht, mit denen niemand gerechnet hat. So oder so wird es mit Opel meiner Meinung nach kein gutes Ende finden, was vor allen Dingen für die Arbeitnehmer das Schlimmste sein wird.

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