Der Vorteil im Schuldensystem!

Jeder kämpft sich nach seinen Möglichkeiten durch den Dschungel vieler missbrauchter Zwänge. Reichtum, Sparen, Kapital, Geld, Nahrung, Sicherheit, Anerkennung, Wohlstand, Befriedigung, Frieden, Lebensraum usw. – so unterschiedlich die Begriffe auch erscheinen mögen, gemeinsam bleibt ihnen die Sucht nach mehr, welche in Wikipedia als Abhängigkeitssyndrom definiert wird.

Die kurze Definition der Abhängigkeit:

  1. Zwanghaftes Verlangen nach Konsum
  2. Übermaß, Nicht-mehr-aufhören-können
  3. Körperliche Entzugssymptome
  4. Benötigen immer größerer Mengen, damit Wirkung eintritt
  5. Großer Zeitaufwand für Beschaffung, Konsumieren und dem Sich-davon-erholen
  6. Fortdauernder Gebrauch der Substanz(en) wider besseres Wissen und trotz eintretender schädlicher Folgen.

Wir leben in einer nach Geld süchtigen Gesellschaft und diese wird von der Mehrheit nicht ablehnend gedacht oder erwähnt, denn jeder will mehr Geld schaffen und sammeln, damit er zuhilfe diesem noch mehr desselben hamstern kann, trotz der bewusst eintretenden, schädlichen Folgen.

Die „erfolgreiche“ Geldsucht der Eltern wird durch das Rechtsmittel „Erbschaft“ auf die Nachkommen übertragen. Sie sollen es leichter haben noch mehr Besitztümer zu schäffeln. Aber auch parasitäre Politiker, Manager und deren Handlanger genießen für das Zerstören des Gemeinschaftswohls finanzielle Zuwendungen.

Wie wirkt also die Übertragung finanzieller Vorteile?

Geld ist eindeutig ein wirtschaftliches Doping, welches bestimmten, systemerhaltenden Menschen unermessliche Macht verschafft
… und unsere unverdient gewordene Justizministerin Bandion-Ortner hat im Kurier am 3. April 09 gesagt:

Es ist gut, dass das neue Anti-Doping-Gesetz Wirkung zeigt. Wie in der Wirtschaft müssen lautere gegen unlautere Mitbewerber geschützt werden.

Mit dieser Aussage hat unsere nicht gewählte Justizministerin freilich eindeutig und dreist gelogen, aber doch einmal total richtig laut zum Mitdenken angeregt und unser Wirtschaftssystem als Banditen- oder Mafiahochburg entlarvt.

Tatsächlich müssen wir das ungerechte wirtschaftliche Doping verhindern, damit die unlauteren Mitbewerber
– welche ständig durch Justiz, Exekutive, Börsen, Zins, Prohibition, Mafiagesetze, Gesetzgeber, Erbschaften usw. gedopt/bevorzugt werden – den friedlich leben wollenden, lauteren Menschen die Existenz nicht ruinieren.

Ich schlage vor, gerade das finanzielle Doping auf Sozialverträglichkeit unter die Lupe zu nehmen – damit jeder Mensch sein Leben von der Startlinie aus und nicht schon im Ziel beginnt.

Did you like this? Share it:

3 Gedanken zu „Der Vorteil im Schuldensystem!

  1. EDER Siegfried

    Sehr schön gesagt : GELD IST EIN WIRTSCHAFTLICHES DOPING.

    Auch der Passus „unsere nicht gewählte Justiz-Ministerin“ gefällt mir gut. – Die Reden unserer Rede-Eliten im Staatsradio spare ich mir, höre meist Radio „DRS-Musigwälle, die Heimat im Radio“, oder Radio „Eviva“, oder Swiss-Classic, oder den neuen Schweizer Nachrichtensender „News“, da werden nicht ständig die lügenden Politiker-innen befragt, sondern Volksvertreter-innen aus Parlament und Ständerat (Bundesrat), Redakteure / innen, Wissenschaftler-innen und gewöhnliche Leute auch.

    Bei unseren Nachbarn im Westen werden nicht nur die Mitglieder der 7-köpfigen Landesregierung (nicht Bundes-) alle einzeln gewählt (von der Bundesversammlung), sondern auch jeweils die Mitglieder der Regierung in den Kantonen, meist (nur) 5 Leute, und vorzugsweise von verschiedenen Parteien. Die brauchen gar nicht mehr, denn letztlich entscheidet das Stimmvolk, der Souverän.

    Unsere in-direkte Demokratie muß durch die direkte Demokratie ergänzt werden : Wir brauchen keinen Meister der Bürger, keine Hauptfrau des Landes, keinen Präsidenten des Bundes.

    Es genügt ein Gemeinderatspräsident, eine Präsidentin der Landesregierung, ein Präsident der Regierung. Und auch nur für kurze Perioden, mit wenig Macht, damit wir nachher nicht über deren Macht-Mißbrauch jammern müssen.

    Bewerten: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Schreibe einen Kommentar